Vom 12. bis 14. Juni 2026 fand im Haus auf der Alb in Bad Urach das deutsch-ukrainische Frauenseminar „Starke Frauen – Frauen stärken“ statt. Eingeladen waren ukrainische, deutsche und andere interessierte Frauen. Veranstaltet wurde das Seminar in Kooperation zwischen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Institut für virtuelles und reales Lernen in der Erwachsenenbildung (ILEU) e.V.

Im Mittelpunkt des Wochenendes standen Fragen nach demokratischem Miteinander, weiblichen Rollenbildern, Selbststärkung und Resilienz. Die Teilnehmerinnen kamen in Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden miteinander ins Gespräch und brachten dabei unterschiedliche Lebens- und Länderperspektiven ein. So entstand ein offener und lebendiger Austausch über Erfahrungen, Werte und Handlungsmöglichkeiten in herausfordernden Zeiten.
Ein inhaltlicher Höhepunkt war der Samstag mit einem Impulsvortrag und Workshops unter der Leitung von Bettina Schmidt. Dabei ging es um die Frage, was starke und wirksame Frauen auszeichnet und wie Selbstwirksamkeit gestärkt werden kann. Am Abend lud eine Europäische Soirée zu einem besonderen, spielerischen Austausch über starke Frauen aus Literatur, Kunst, Geschichte, Politik und sozialem Engagement ein.
Auch der Sonntag setzte starke Akzente: Franziska Wiker gab einen Beitrag zum Thema „Frauen machen sich hörbar“, über ein digitales Frauenprojekt des AK Forschendes Lernen Frauengeschichte am ZAWiW der Universität Ulm berichteten Brigitte Nguyen-Duong/ Christl Freitag, den Abschluss bildete der Beitrag von Carmen Stadelhofer und Sabine Meigel zum Thema „Frauen stärken Demokratie durch kritische und proaktive Nutzung der neuen Medien“.
Neben den Vorträgen und Workshops bot die wunderschöne Landschaft von Bad Urach Zeit zum Spazierengehen und Durchatmen. Die Teilnehmerinnen äußerten sich dankbar für die wertvollen Impulse, die offenen Gespräche und die Möglichkeit, sich mit anderen Frauen auszutauschen. Sie fühlten sich durch die Begegnungen, die gegenseitige Unterstützung und die gemeinsame Zeit gestärkt und ermutigt. Besonders geschätzt wurde die vertrauensvolle Atmosphäre, in der persönliche Erfahrungen geteilt und neue Kontakte geknüpft werden konnten.